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Altersrente

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Lückenlose AHV-Beiträge ab dem Kalenderjahr nach dem 20. Geburtstag bis zum Kalendermonat vor dem Rentenbeginn. Wie hoch die Vollrente ist, hängt von Ihrem durchschnittlichen Einkommen ab.

AHV-Renten im Jahr 2019: Antwort auf die häufigsten Fragen

   

Wie hoch ist die Altersrente?

Wer ab dem Kalenderjahr nach dem 20. Geburtstag bis 64 (Frauen) beziehungsweise 65 (Männer) lückenlos Beiträge geleistet hat, erhält aktuell eine monatliche Altersrente von mindestens CHF 1185.00 und höchstens CHF 2370.00. Nebst der Zahl der Beitragsjahre hängt die Höhe der Rente auch vom durchschnittlichen Erwerbseinkommen ab. Die Renten eines Ehepaars sind begrenzt.

Ab wann erhalte ich die Altersrente?

Frauen erhalten die Altersrente ab dem Kalendermonat nach dem 64. Geburtstag, Männer ab dem Kalendermonat nach dem 65. Geburtstag. Voraussetzung ist mindestens ein volles Beitragsjahr. Für die Auszahlung ist eine Anmeldung erforderlich, am besten fünf bis sechs Monate im Voraus.

Kann ich die Rente früher beziehen?

Es ist möglich, die Altersrente ein ganzes oder zwei ganze Jahre früher zu beziehen. Wer die Rente ein Jahr früher bezieht, erhält lebenslang eine um 6,8 Prozent gekürzte Rente. Wer sie zwei Jahre früher bezieht, erhält lebenslang eine um 13,6 Prozent gekürzte Rente.
Für einen Vorbezug ist eine rechtzeitige Anmeldung erforderlich: Wer zum Beispiel am 15. August 63-jährig wird und danach die Rente beziehen will, muss die Anmeldung spätestens am 31. August eingereicht haben.

Kann ich die Rente später beziehen?

Es ist möglich, die Rente um bis zu fünf Jahre später zu beziehen. Wer die Rente ein ganzes Jahr später bezieht, erhält lebenslang eine um 5,2 Prozent erhöhte Rente. Bei längerem Aufschub steigt der Zuschlag auf bis zu 31,5 Prozent.

Gutschriften für Eltern

Für jedes Jahr, in dem die Kundin oder der Kunde Kinder unter 16 Jahren hatte, rechnet die Ausgleichskasse eine Erziehungsgutschrift an.

Gutschriften für die Verwandten-Pflege

Für jedes Jahr, in dem die Kundin oder der Kunde pflegebedürftige Verwandte im selben Haushalt betreut hat, rechnet die Ausgleichskasse eine Betreuungsgutschrift an. Eine Betreuungsgutschrift ist nicht möglich für ein Jahr, für das die Ausgleichskasse bereits eine Erziehungsgutschrift anrechnet. – Betreuungsgutschriften erfolgen nicht automatisch: Wer pflegebedürftige Verwandte betreut, meldet dies jährlich der kantonalen Ausgleichskasse.