Als die SVA Zürich 1995 mit dem Ziel gegründet wurde, ein Kompetenzzentrum für Sozialversicherungen im Kanton Zürich zu schaffen, war das Unternehmen auf sieben Standorte in der ganzen Stadt verteilt. Im Sinne der Konzentration der Kräfte lag es nahe, aus der Zentrumsidee ein reales Zentrum in Gestalt eines eigenen Gebäudes zu machen. Das preisgekrönte Projekt von Isa Stürm und Urs Wolf zur Überbauung des Röntgenareals der SBB erwies sich von der architektonischen Konzeption wie auch vom Standort her als ideale Lösung.
Vernetzte Kundenberatung als oberstes Ziel
Die SVA Zürich übernahm Grundstück und Projekt und gewann damit den Vorteil, das eigene unternehmerische Konzept und die Firmenphilosophie von Anfang an in den Realisationsprozess einzubringen. Oberstes Ziel war die vernetzte Kundenberatung, verbunden mit moderner, prozess- und teamorientierter Arbeitsweise, und daraus ergaben sich die Hauptkriterien, die das Gebäude erfüllen musste. Im Weiteren ging es um die Vorbildfunktion bezüglich bezüglich umwelt- und behindertengerechter Bauweise.
Die Möglichkeit, von Grund auf neu zu bauen, erleichterte es bedeutend, die hohen Ansprüche zu vernünftigen Kosten zu verwirklichen. Das Gebäude an der Röntgenstrasse 17 erfüllt die unternehmerischen Bedürfnisse der SVA Zürich in idealer Weise. Zugleich bildet es einen städtebaulich wichtigen Akzent am Rande eines pulsierenden Quartiers im Zentrum von Zürich und zeigt architektonische Qualitäten, die eine nähere Betrachtung verdienen.
Ein architektonischer Akzent im Zentrum von Zürich
Eingebettet zwischen Bahngeleisen und Wohnquartier: das ist das Bürogebäude der SVA Zürich auf dem Röntgenareal im Zentrum von Zürich – ein Bau, dessen Architektur sich nicht auf den ersten Blick erschliesst.

