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Zusatzleistungen zur AHV/IV: Meldepflicht

Zusatzleistungen sind individuell auf die persönlichen und wirtschaftlichen Verhältnisse ausgerichtete Bedarfsleistungen.

Jede Änderung der persönlichen und/oder wirtschaftlichen Verhältnisse beeinflusst die Höhe der Leistung und muss sofort der auf der Leistungsverfügung aufgeführten Durchführungsstelle gemeldet werden.

Die Meldepflicht gilt insbesondere für:

  • Adressänderungen
  • Wohnsitzwechsel
  • Trennung, Scheidung oder Wiederverheiratung
  • Tod eines Ehegatten oder mitbeteiligten Kindes
  • Beendigung der Lehre oder Schule
  • Aufnahme oder Aufgabe einer Erwerbstätigkeit
  • Erhöhung oder Verminderung des Einkommens oder Vermögens (Erbschaften, Schenkungen, Renten, Pensionen)
  • Liegenschafts- und Grundstücksverkauf
  • Beginn und Wegfall von Krankenkassenleistungen
  • Ein- und Austritte bei Alters- und Pflegeheimen
  • Wegfall, Erhöhung oder Reduktion der Invalidenrente
  • Erfüllung des 25. Altersjahres eines beteiligten Kindes
  • Länger als 3 Monate dauernde Heilanstalt-/Spitalaufenthalte
  • Länger als 3 Monate dauernde Auslandaufenthalte

Wer eine der oben genannten Änderungen nicht sofort meldet, riskiert:

  • dass die Zusatzleistungen nicht rechtzeitig ausbezahlt werden.
  • dass zu Unrecht bezogene Leistungen zurückerstattet werden müssen.

Wer durch unwahre oder unvollständige Angaben oder durch Verweigerung von Auskunft für sich oder andere unrechtmässig Zusatzleistungen erwirkt, kann mit Gefängnis oder Busse bestraft werden.