produkte_pic_1

Abgesagte Veranstaltungen

Wenn Sie wegen des vom Bundesrat angeordneten Verbots Veranstaltungen absagen mussten, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Erwerbsausfall: als Veranstalter, Lieferantin, Messebauer, Technikerin oder Künstler.

Entschädigung wegen des Veranstaltungsverbots: Wann und wie?


Eine Entschädigung für Erwerbsausfall aufgrund geplanter Veranstaltungen, die wegen des Veranstaltungsverbots abgesagt werden mussten, ist möglich für:

  • Selbständigerwerbende Veranstalter
  • Selbständigerwerbende Zulieferer: z. B. Catering
  • Sellbständigerwerbende Dienstleister: z. B. Messebauer, Licht- und Tontechniker, Zeltbauer
  • Freischaffende Künstlerinnen und Künstler: z. B. Musiker, Autoren

Für die Entschädigung gilt kein Höchstalter: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, besteht auch im Rentenalter Anspruch darauf.

Welche Voraussetzungen gelten?
Der Erwerbsausfall muss aufgrund der Verordnung des Bundesrates entstanden sein (Art. 6 Abs. 1 COVID-19-Verordnung 2). Kantonale Richtlinien und freiwilliger Verzicht ergeben keinen Anspruch.

Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Vom 17. März bis zum 16. September 2020. Wenn Sie bereits einen Antrag eingereicht haben, brauchen Sie nichts zu tun. Wir verlängern den Anspruch automatisch bis zum 16. September 2020 (Verordnungsänderung vom 1. Juli 2020).

Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent Ihres durchschnittlichen AHV-pflichtigen Einkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag. Basis für die Berechnung ist die aktuellste AHV-Beitrags­verfügung des Jahres 2019.

Wie komme ich zur Entschädigung?
Wenn Sie Mitglied unserer Ausgleichskasse sind, beantragen Sie die Entschädigung bei uns mit diesem Formular. Wenn Sie bei einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind, ist jene zuständig.
Eingabefrist: Sie müssen Ihren Antrag bis spätestens am 16. September 2020 eingereicht haben.