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Quarantäne

Wenn Ihre Angestellten die Erwerbstätigkeit unterbrechen mussten, weil sie in Quarantäne gehen mussten, und Sie Lohnfortzahlung geleistet haben, haben Sie Anspruch auf Entschädigung für den Arbeitsausfall.

Entschädigung wegen Quarantäne: Wann und wie?


Anspruch auf Entschädigung besteht nur bei ärztlich oder behördlich angeordneter Quarantäne. Eine Selbst-Isolation genügt nicht.

Für die Entschädigung gilt kein Mindest- oder Höchstalter: Wenn die Voraussetzungen erfüllt sind, haben auch Minderjährige (z. B. Lernende) und Angestellte im Rentenalter Anspruch darauf.

Gibt es die Entschädigung auch für Arbeit zu Hause (Home Office)?
Nein, wenn Ihre Angestellten von zu Hause aus arbeiten können, haben Sie als Arbeitgeber keinen Anspruch auf Entschädigung.

Wann beginnt und wann endet der Anspruch auf Entschädigung?
Er beginnt am Tag, an dem alle Voraussetzungen erfüllt sind, frühestens am 17. März 2020. Der Anspruch endet mit Aufhebung der Quarantäne, spätestens aber, wenn 10 Taggelder ausbezahlt worden sind. Die Taggelder müssen während einer zusammenhängenden Periode bezogen werden.

Wie hoch ist die Entschädigung?
Sie beträgt 80 Prozent des durchschnittlichen Bruttoerwerbseinkommens vor Beginn des Anspruchs, höchstens aber CHF 196.00 pro Tag.

Gibt es die Entschädigung auf jeden Fall?
Wenn Sie bereits Leistungen einer Krankentaggeldversicherung beziehen, haben Sie als Arbeit­geber keinen Anspruch auf die Entschädigung.

Wie komme ich zur Entschädigung?
Wenn Sie Mitglied unserer Ausgleichskasse sind, beantragen Sie die Entschädigung bei uns mit diesem Formular. Wenn Sie einer anderen Ausgleichskasse angeschlossen sind, ist jene zuständig.