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Arbeitnehmende im Ausland

Abkommen zwischen der Schweiz und verschiedenen Staaten halten fest, wer wo beitragspflichtig ist und auf welche Leistungen Anspruch hat. Für Entsandte gelten besondere Bestimmungen.

Internationales Recht bestimmt Versicherungsunterstellung

In der AHV versichert ist, wer in der Schweiz arbeitet oder wohnt. Abweichungen vom Erwerbs- und Wohnortsprinzip können sich ergeben aus Abkommen zwischen der Schweiz und der EU, den EFTA-Staaten und weiteren Vertragsstaaten (s. unten).  

Gleichzeitige Erwerbstätigkeit in mehreren Staaten

Die zuständige Ausgleichskasse prüft im Einzelfall die Versicherungsunterstellung aufgrund von:

  • Nationalität
  • Erwerbsstatus: Arbeitnehmer oder Selbständigerwerbender
  • Erwerbsorte
  • Wohnort
  • Arbeitgeber: einer oder mehrere

Für Grenzgängerinnen und Grenzgänger gelten besondere Bestimmungen. Die zuständige Ausgleichskasse gibt Auskunft.

Weiterführung der Versicherung in einem Nicht-Vertragsstaat

Weitere Informationen

Mit welchen Staaten bestehen Vereinbarungen über soziale Sicherheit?

Mit der EU, den EFTA-Staaten und den sogenannten Vertragsstaaten:

EU-Staaten

Belgien, Bulgarien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Grossbritannien, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg, Malta, Niederlande, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Slowakei, Slowenien, Spanien, Tschechische Republik, Ungarn, Zypern (griechischer Teil)

EFTA-Staaten

Schweiz, Island, Liechtenstein, Norwegen

Vertragsstaaten

Australien, Brasilien, Chile, China, Indien, Israel, Japan, ehemaliges Jugoslawien (Bosnien und Herzegowina), Kanada/Quebec, Kosovo, Nordmazedonien, Montenegro, Philippinen, San Marino, Serbien, Südkorea, Türkei, Uruguay, USA